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Aus Klärschlamm wird Dünger

Konventionelle Verfahren von Kläranlagen legen den Fokus in erster Linie auf die Reinigung des Abwassers. Mit großem Energieaufwand werden Nährstoffe wie Kohlenstoff und Stickstoff in CO₂ und N₂ umgewandelt und ungenutzt in die Atmosphäre geblasen. Das einzige Ziel ist eine möglichst geringe Menge an Klärschlamm, die dann günstig auf landwirtschaftlichen Flächen entsorgt werden kann. Aufgrund der hygienischen und organischen Belastung des Bodens ist diese Praxis ökologisch höchst bedenklich.

Greenlife hat einen Weg gefunden, die wertvollen Nährstoffe im Abwasser als hochwertigen Dünger für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Gleichzeitig verbraucht das völlig neue Verfahren wesentlich weniger Energie für die Wasserreinigung. In nur drei Verfahrensschritten wird aus Abwasser erst Klärschlamm und aus den entwässerten und vorgetrockneten Klärschlämmen ein hochwertiger Dünger erzeugt. Jede Tonne dieses Kohle-Phosphordüngers enthält 300 Kilogramm Phosphor und 100 Kilogramm Kohlenstoff. Organische Schadstoffe und hygienische Verunreinigungen werden während des Pyrolyse-Verfahrens bei bis zu 650° Celsius zur Gänze eliminiert.

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Abwassertechnik der Zukunft

Das innovative Verfahren von Greenlife wird unter dem Projektnamen "Eco-bis" von der EU unterstützt. Ausschlaggebend dafür ist, dass das Greenlife-Verfahren eine grüne Lösung für Abwasserreinigung und Klärschlammentsorgung bietet. Mehr Effizienz bei gleichzeitig weniger Energieverbrauch und weniger CO₂-Emissionen. 32 Projekte wurden aus 284 Bewerbern ausgewählt.

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In drei Schritten...

...vom Klärschlamm zum Kohle-Phosphor-Dünger

Das innovative Verfahren von Greenlife besteht aus drei Schritten: Erst entfernt der Separator einen Großteil der Feststoffe aus dem Abwasser. Die energiereichen Primärschlämme, die bei dieser Vorreinigung mit dem Separator anfallen, werden im nächsten Verfahrensschritt mit dem Vakuumfilter entwässert. Im Pyrolyse-Reaktor werden die entwässerten und getrockneten Schlämme zu Dünger recycelt. Diese Kohle hat einen hohen Anteil an Phosphor und Kohlenstoff.

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Separator: Abwasser vorreinigen

Bis zu 70 Prozent weniger CSB
Der Separator ist ein System zur mechanischen Fest-Flüssig-Trennung. Der Großteil der Trüb- und Feststoffe wird durch eine ausgeklügelte Kombination aus Strömungsdynamik, Verwirbelung und Gravitationskräften ohne Energieaufwand entfernt. Der Chemische Sauerstoffbedarf (CSB) kann dadurch um bis zu 70 Prozent reduziert werden. Die eigentliche Vorreinigung funktioniert ohne zusätzlichen Energieaufwand oder Chemikalien.

Weniger Energieverbrauch in der Belebung
Ein Drittel der Gesamtkosten einer Kläranlage fallen im Durchschnitt in der sogenannten Belebung an. Durch die CSB-Reduktion wird in der biologischen Behandlungsstufe weniger Sauerstoff zur Belüftung der Bakterien benötigt. Dadurch wird weniger Energie verbraucht und die Betriebskosten der Anlage sinken.

Mehr Kapazität ohne bauliche Maßnahmen
Bei überlasteten Kläranlagen erspart die Vorreinigung mit dem Separator eine teure Erweiterung und umfangreiche bauliche Maßnahmen wie platz- und kostenintensive Absetzbecken. Wird eine Kläranlage neu gebaut, kann sie kleiner dimensioniert werden.

Die Vorteile

  • effiziente Fest-Flüssig-Trennung
  • bis zu 70 % weniger CSB
  • weniger Energiebedarf in der Belebung
  • geringere Betriebskosten

Vakuumfilter: Schlämme entwässern

Hoher TS-Gehalt mit wenig Energie
Mit weniger als 1 kWh/m³ Nassschlamm verbraucht der Vakuumfilter deutlich weniger Energie als vergleichbare Entwässerungssysteme. Und dennoch werden mit Hilfe von Unterdruck und Feinstfilter mindestens die gleichen Trockensubstanzgehalte erreicht wie bei konventionellen Verfahren. Der Vakuumfilter ist nahezu wartungsfrei und benötigt weniger Fällungsmittel.


Die Vorteile

  • weniger als 1 kWh/m³ Energieverbrauch
  • Betriebskosten reduzieren
  • hoher Trockensubstanzgehalt
  • kontinuierliche Entwässerung
  • nur kleine Vorlagebehälter nötig
  • einfache Wartung

Pyrolyse: Klärschlamm recyceln

Klärschlamm zu Kohle-Phosphor-Dünger recyceln
Nährstoffe wie Kohlenstoff und Stickstoff gehen in der herkömmlichen Abwasserbehandlung als Bodendünger verloren. Wird der Klärschlamm verbrannt, kommt auch der Phosphor abhanden. In Zukunft wird es aufgrund knapper Ressourcen unumgänglich sein, dass diese Nährstoffe bestmöglich im Kreislauf verbleiben. Ein innovatives Pyrolyseverfahren macht dies möglich, durch Verkohlung wird aus entwässertem Klärschlamm ein kostbarer Kohle-Phosphor-Dünger erzeugt.

Kosten für Klärschlammentsorgung minimieren
Mit einer Anlage werden pro Jahr 4.000 t Klärschlämme (25 % TS)
in 500 t hochwertigen und vermarktbaren Kohle-Phosphor-Dünger umgewandelt. Die Kosten für die Entsorgung der Klärschlämme werden deutlich minimiert.

Die Vorteile

  • Klärschlamm recyceln statt entsorgen
  • Phosphor und Kohlenstoff erhalten
  • Entsorgungskosten minimieren
  • Kohle-Phosphor-Dünger ist vermarktbar

Mobile Versuchsanlage

Wir laden Sie dazu ein, dass Sie unsere Verfahren bei unseren Referenz-Anlagen genauer unter die Lupe nehmen. Aber nicht jedes Abwasser ist gleich, nicht jeder Schlamm hat die gleiche Konsistenz. Wir können Ihnen daher auch den Service anbieten, dass wir Sie mit unserer mobilen Versuchsanlage besuchen und Sie vor Ort überzeugen. Dann wissen Sie, ob unsere Produkte zu Ihrem Abwasser oder zu Ihrem Schlamm passen.

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Informationen zum Downloaden

Hier finden Sie unseren Folder in verschiedenen Sprachen. Darin stellen wir unser Konzept vor und beschreiben unser Gesamt-Verfahren. Weiters können Sie Datenblätter zu unseren einzelnen Systemen Separator, Vakuumfilter und Pyrolyse mit Fotos, Grafiken und detaillierter Beschreibung downloaden.

Kontaktieren Sie uns

https://www.greenlife.seitenwirt.at/data/image/thumpnail/image.php?image=123/hummelberger_article_2592_1.jpg&width=400

Günther Schorrer
Geschäftsführer

+43 664 111 03 25
office@greenlife.co.at

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Wolfgang Dunst
Technischer Leiter

+43 664 140 23 05
wolfgang.dunst@greenlife.co.at